Gesunder Genuss

05. Dez 2016

Eigentlich gibt es zu jeder Zeit im Jahr eine Ent­schul­di­gung, sich NICHT gesund zu er­näh­ren. An Ostern sind es die Oster­eier und Schoko­hasen, dann ist schon fast Bier­gar­ten­zeit, wo die Mass und die Brezn einfach zu lecker schmecken, dann kommt der Som­mer­ur­laub in Italien und wer wir will da schon den Spaß ver­der­ben lassen?! Und kaum sind die Som­mer­mo­nate um, stehen bereits die ersten Leb­kuchen im Super­markt und ja, jetzt ist schon wieder Ad­vents­zeit und auf den Christ­kindl­märkten ver­locken uns Glüh­wein und ge­brannte Mandeln.

Und auch ich will mir den Spaß nicht ver­der­ben lassen. Aber gleich­zeitig möchte ich mich auch am 2. Januar noch be­wegen können und wohl in meiner Haut fühlen.

Es gibt gute Nachrichten: beides ist möglich!

Zum einen kann es un­glaub­lich gut tun, mehr auf die Sig­nale unseres Kör­pers zu hören. Denn oft essen wir gerade zu dieser Zeit im Jahr mehr aus Ge­sel­lig­keit als aus wirk­lichem Hun­ger oder gar Appetit. Wer hat sich an Weih­nach­ten nicht schon bis in die ge­fühl­te Ohn­macht ge­fut­tert? Einer­seits: warum nicht, wenn es ein paar­mal im Jahr ist und es einem Freude be­rei­tet?! An­der­er­seits: warum nicht mal aus­pro­bie­ren, wie es sich an­fühlt, etwas lang­samer und be­wusster zu essen und auf­zu­hören, wenn der Magen sig­na­li­siert “es reicht”? Muss es wirk­lich eine der­ar­tige Masse an Essen sein, oder ist eine klei­nere Por­tion, ge­nuss­voll zu­be­reitet, an­ge­rich­tet und ver­zehrt, nicht viel­leicht ge­nauso befriedigend?

Und zum anderen gibt es un­end­li­che Mög­lich­kei­ten, zu schlem­men und sich trotz­dem Gutes zu tun. In­zwischen gibt es un­zäh­lige Blogs, Koch­bücher, Zeit­schrif­ten und an­dere Quel­len, um sich Ins­pi­ra­tion für Alter­na­tiven zum schweren, in Sauce schwim­men­den Braten und zu Do­mino­stei­nen zu holen. Und na­tür­lich auch zum Schoko­hasen, der Salami­pizza und dem Obatzda…

Ich möchte Ihnen hier ein kleines Re­zept für die Ad­vents­zeit vor­stel­len, das viel­leicht kein klas­sisches Plätz­chen ist, aber höllisch gut – für Ihr Ge­wissen, Ihren Gaumen und Ihre Gesundheit!

Zutaten Lebkuchen-Energyballs:

  • 120g geröstete Haselnüsse
  • 60g Medjool-Datteln
  • 60g Deglet-Nour-Datteln
  • 15g flüssiges Kokosöl (am besten im Wasser­bad schmelzen)
  • 30g Chiasamen
  • 45g Mandelbutter (oder Mandelmus)
  • ½–1 TL Lebkuchengewürz

Zubereitung: Alle Zutaten in einem Zer­klei­ne­rer so lange mixen, bis die Masse kleb­rig genug ist, um Bäll­chen zu for­men. Diese im Kühl­schrank aufbewahren.

Wer es lieber schoko­ladig mag, kann das Rezept variieren:

Zutaten für Schoko-Energyballs:

  • 100g geröstete Haselnüsse oder Mandeln
  • 100g Datteln (am besten eine Mischung aus Medjool und Deglet Nour)
  • 40g Kokosraspel
  • 10g flüssiges Kokosöl (am besten im Wasser­bad schmelzen)
  • 20g pures Kakaopulver
  • 30g Mandelbutter (oder Mandelmus)

Zubereitung: Alle Zutaten in einem Zer­klei­ne­rer so lange mixen, bis die Masse klebrig genug ist, um Bäll­chen zu for­men. Diese im Kühl­schrank aufbewahren.

Die Bällchen sind natürlich keine Diät­kost. Aber wer hat schon Lust auf Diät?! Hier und mir geht es darum, den Körper mit Kraft­stoff optimal zu ver­sor­gen. Das bringt den Stoff­wech­sel in Gang, gibt Energie und bringt Lebensfreude!

Viel Spaß und guten Appetit!

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